Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr wird erneut als klarer Fall von Steuerverschwendung im Schwarzbuch des Bunds der Steuerzahler aufgeführt. In diesem Jahr schaffte es sogar den Sprung in die TOP 21, wie dem Bericht von Radio Bochum entnommen werden kann. Auch die laufenden Kosten sind für die nächsten Jahre noch nicht absehbar, und werden je nach Besucherzahlen für weitere horrende Kosten für die Stadt sorgen. „Das Musikforum Ruhr ist und bleibt ein Millionengrab“, so Simone Brand, Mitglied des Landtags und Kreisvorsitzende der Piratenpartei in Bochum, „Das ist viel Geld, was an anderer Stelle sicherlich besser hätte verwendet werden können.“

Die Ausgaben der Stadt Bochum für das laufende Jahr liegen aktuell um 2,2 Mio.€ über den Vorgaben aus dem Haushaltsplan 2016 und auch dieser lag bereits über dem Rahmen, der mit der Kommunalaufsicht ausgehandelt wurde. Zeitgleich stehen Sportplätze und Schwimmbäder in der Diskussion. Die Piraten Bochum befürchten weitere Streichungen in anderen Bereichen.

Ein Kommentar

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    Ich finde es wichtig, dass ihr solche Themen ganz klar beleuchtet. Sowas müsste in viel breiteren Kreis gestreut werden. Es wäre eine Schände, wenn zeitgleich auch noch Sportplätze und Schwimmbäder geschlossen werden würden. 🙁

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