SOZIALES

Freiheit, Vertrauen und Verantwortung

Die Piraten möchten den Menschen mehr Freiheiten eröffnen. Ein zentraler Punkt unserer Politik ist das Vertrauen in alle Menschen. Wir unterstellen ihnen nicht, dass sie diese Freiheiten missbrauchen. Wir streben ein gesellschaftliches Miteinander an, in der die Stadt der sozialen Verantwortung für ihre Einwohner gerecht wird. Zugleich sollen die Menschen in Bochum Verantwortung für ihre Stadt und ihre Mitmenschen übernehmen.

Mitsprache bei sozialer Sicherung

Aufgrund der Vielzahl an nicht nachvollziehbaren Entscheidungen der Jobcenter und der ständig wachsenden Zahl von Verfahren vor deutschen Sozialgerichten setzt sich die Piratenpartei dafür ein, dass dem Beirat der Jobcenter mindestens ein Vertreter der Erwerbslosen angehört. Außerdem wollen wir die Einrichtung eines sog. „Runden Tisches“ der Erwerbsloseninitiativen und Sozialverbände als Unterausschuss des Sozialausschusses der Stadt etablieren.

Arbeitsmarkt

Förderung des Ehrenamts

Bochum lebt vom Engagement seiner Bürger. Jeder von ihnen kann nach seinen Fähigkeiten und Wissen zum Gemeinwohl beitragen. Aufgabe der Politik
und Verwaltung ist es, gute Rahmenbedingungen für die ehrenamtlichen Tätigkeiten zu schaffen. Die Bevormundung der Menschen durch Regeln und Verbote soll auf das Nötigste reduziert werden.

Foodsharing

Sowohl in Supermärkten als auch in der Gastronomie werden Lebensmittel häufig aufgrund von abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdaten oder weil sie bei Veranstaltungen übrigblieben, achtlos dem Müll zugeführt.

Die Piraten fordern, dieser Verschwendung entgegen zu wirken. Dazu sollen Lebensmittelausgabestellen eingerichtet werden, in denen Speisen unentgeltlich abgegeben und abgeholt werden können. Die Speisen sollen mit deutlichen Hinweisen auf abgelaufene Mindesthaltbarkeitsdaten oder Standzeiten ausgewiesen werden. Die Lebensmittel müssen beim Eingang, aber auch stichprobenartig während der Ausgabe kontrolliert werden und bereits verdorbene Lebensmittel müssen aussortiert werden. Für die rechtlichen Rahmenbedingungen müssten hier Sonderregelungen getroffen werden.

Obdachlosigkeit

In Bochum leben Menschen, die über keine Wohnung verfügen. Diese Menschen leiden insbesondere in kalten Wintern darunter. Jährlich erfrieren Obdachlose. Das sind menschenunwürdige Umstände. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Stadt Obdachlosen, insbesondere im Winter, gebührenfreie Schlafstätten zur Verfügung stellt.

Neugierig auf mehr? Unser Programm, die Kandidaten und Wahlvideos findest Du hier: http://bit.ly/1nlRZiW

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